bei Kindern und Jugendlichen
total angesagt. Fast zwei Milliarden Euro geben die Deutschen in diesem
Jahr für elektronische Spiele aus. Das sind über 45 Prozent des
Spielwarengesamtumsatzes. Werden diese Spiele bei den Kindern immer
beliebter, fragen sich viele Erwachsene wie ein kindgerechter Umgang mit
Computer- und Konsolenspielen aussehen kann. Die Initiative "SCHAU
HIN!" möchte in dieser Hinsicht mehr Sicherheit geben und Eltern über
die Risiken der Computerspielnutzung ihrer Kinder aufmerksam machen -
ohne übertriebene Panik zu schüren. Zugleich will die Initiative
konkrete Hilfestellung für den Familienalltag mit elektronischen Spielen geben.
Diese Spiele sind gefährlich
Am
bekanntesten unter den süchtig machenden Games ist das
Online-Rollenspiel "World of Warcraft". Es erfordert einen hohen
Zeitaufwand und lockt vor allem Jungs vor den Rechner. Sehr beliebt sind
auch alle Shooter- und Action-Games, die ab 18 Jahren freigegeben sind
und natürlich nichts im Kinderzimmer zu suchen haben. Unter Kids sehr
populär und auf jedem Schulhof zu finden sind: "GTA 4", "Call of Duty -
Modern Warfare 2" oder "Halo 3".
Warum ist Spielen so wichtig für Kinder?
Spielen
ist ein Grundbedürfnis von Kindern. Die Kinder brauchen Freiräume, in
denen sie etwas tun, das keinem bestimmten Zweck dient und mit dem
wirklichen Leben nichts zu tun hat. Zugleich lernen Kinder beim Spielen
sehr viel - auch beim Spielen am Computer und der Spielkonsole. Zum
Beispiel lernen sie andere Mitspieler zu akzeptieren und zu
respektieren. Computerspiele faszinieren Kinder ganz besonders. Bunte
Farben und Animationen ziehen sie schnell in ihren Bann. Die Kids
erleben in den Spielen spannende Abenteuer, schlüpfen in fremde Rollen
und können in Fantasiewelten abtauchen. Elektronische Spiele machen
nicht nur Spaß, sondern vertreiben auch die Langeweile und bieten die
Möglichkeit, Dinge zu probieren, die sich Kinder im echten Leben nicht
wagen würden.
Computerspiele sind Teil der Jugendkultur
Über
70 Prozent der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren spielen mindestens
einmal pro Woche am Computer. Ein Viertel der Jungen spielt sogar
täglich, bei den Mädchen sind es elf Prozent. Ebenso beliebt sind
tragbare Konsolen, die von über einem Drittel der Kinder ein- bis
mehrmals die Woche genutzt werden. Feste Spielkonsolen oder Videospiele
nutzen 37 Prozent mindestens einmal pro Woche. Damit sind Computer- und
Konsolenspiele fester Teil der kindlichen Lebenswirklichkeit.
Computerspielen gehört genauso zur Jugendkultur wie beispielsweise
Musikhören.
Wann wird es zu viel?
Jedes Kind
ist verschieden. Deshalb geben Experten auch nur grobe Orientierungen,
wie viel Zeit ein Kind mit Computer- und Konsolenspielen verbringen
kann. Wie viel angemessen ist, hängt auch davon ab, was gespielt wird
und vor allem ob genug Platz für andere Interessen und Aufgaben bleibt.
Die Initiative "SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen", die Eltern in der
Medienerziehung unterstützen will, gibt folgende Zahlen als Richtwerte
an:
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