Rabu, 09 Januari 2013

Computerspielen - wann wird es gefährlich?

       bei Kindern und Jugendlichen total angesagt. Fast zwei Milliarden Euro geben die Deutschen in diesem Jahr für elektronische Spiele aus. Das sind über 45 Prozent des Spielwarengesamtumsatzes. Werden diese Spiele bei den Kindern immer beliebter, fragen sich viele Erwachsene wie ein kindgerechter Umgang mit Computer- und Konsolenspielen aussehen kann. Die Initiative "SCHAU HIN!" möchte in dieser Hinsicht mehr Sicherheit geben und Eltern über die Risiken der Computerspielnutzung ihrer Kinder aufmerksam machen - ohne übertriebene Panik zu schüren. Zugleich will die Initiative konkrete Hilfestellung für den Familienalltag mit elektronischen Spielen geben.
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Diese Spiele sind gefährlich

        Am bekanntesten unter den süchtig machenden Games ist das Online-Rollenspiel "World of Warcraft". Es erfordert einen hohen Zeitaufwand und lockt vor allem Jungs vor den Rechner. Sehr beliebt sind auch alle Shooter- und Action-Games, die ab 18 Jahren freigegeben sind und natürlich nichts im Kinderzimmer zu suchen haben. Unter Kids sehr populär und auf jedem Schulhof zu finden sind: "GTA 4", "Call of Duty - Modern Warfare 2" oder "Halo 3".

Warum ist Spielen so wichtig für Kinder?

        Spielen ist ein Grundbedürfnis von Kindern. Die Kinder brauchen Freiräume, in denen sie etwas tun, das keinem bestimmten Zweck dient und mit dem wirklichen Leben nichts zu tun hat. Zugleich lernen Kinder beim Spielen sehr viel - auch beim Spielen am Computer und der Spielkonsole. Zum Beispiel lernen sie andere Mitspieler zu akzeptieren und zu respektieren. Computerspiele faszinieren Kinder ganz besonders. Bunte Farben und Animationen ziehen sie schnell in ihren Bann. Die Kids erleben in den Spielen spannende Abenteuer, schlüpfen in fremde Rollen und können in Fantasiewelten abtauchen. Elektronische Spiele machen nicht nur Spaß, sondern vertreiben auch die Langeweile und bieten die Möglichkeit, Dinge zu probieren, die sich Kinder im echten Leben nicht wagen würden.

Computerspiele sind Teil der Jugendkultur

        Über 70 Prozent der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren spielen mindestens einmal pro Woche am Computer. Ein Viertel der Jungen spielt sogar täglich, bei den Mädchen sind es elf Prozent. Ebenso beliebt sind tragbare Konsolen, die von über einem Drittel der Kinder ein- bis mehrmals die Woche genutzt werden. Feste Spielkonsolen oder Videospiele nutzen 37 Prozent mindestens einmal pro Woche. Damit sind Computer- und Konsolenspiele fester Teil der kindlichen Lebenswirklichkeit. Computerspielen gehört genauso zur Jugendkultur wie beispielsweise Musikhören.

Wann wird es zu viel?

        Jedes Kind ist verschieden. Deshalb geben Experten auch nur grobe Orientierungen, wie viel Zeit ein Kind mit Computer- und Konsolenspielen verbringen kann. Wie viel angemessen ist, hängt auch davon ab, was gespielt wird und vor allem ob genug Platz für andere Interessen und Aufgaben bleibt. Die Initiative "SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen", die Eltern in der Medienerziehung unterstützen will, gibt folgende Zahlen als Richtwerte an:

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